Im Clinch mit einem Installationsunternehmen aus Niederösterreich ist ein Mieter eines Einfamilienhauses im Wiener Speckgürtel. „Laut Vertrag bin ich für die Thermenwartung zuständig, diese erfolgte im Herbst 2020.“
Im Rahmen des Services seien mehrere Reparaturen durchgeführt worden. „Drei Mitarbeiter waren in Monatsabschnitten tätig. Jeder Arbeiter bemängelte die Tätigkeit des vorherigen Mitarbeiters. Letztendlich summierte sich die „Wartung“ auf 3.000 €“, erklärt der Kunde per Mail gegenüber "Heute". Schließlich habe er dann im Keller Wasserflecken und Schimmel entdeckt, wandte sich an die Firma, die sich angeblich nur abputzte.
Ein Sachverständiger einer Versicherung stellte aber Mitte September 2022 einen kausalen Zusammenhang zwischen Reparatur und Schimmel fest.
„Das Gutachten hat die Installationsfirma, sagt aber, allen Ernstes, es handle sich um meine Versicherung. Nur der Gutachter kam im Namen des Betriebes und die Firmenchefin des Familienbetriebes gibt mir nicht mal die Schadensnummer“, so der Mieter verzagt, der zuletzt am Wochenende Kontakt mit der besagten Unternehmung hatte.
Das „Thermenopfer“ will nun rechtlich vorgehen: „Ein Mitarbeiter hat sogar sein Handy in meiner Therme vergessen, verschloss diese und holte es nach zwei Stunden heraus.“ Eine Stellungnahme der Firma blieb bis dato aus.