Strebingers Vertrag wäre im kommenden Sommer ausgelaufen. Der 29-Jährige verließ deshalb Hütteldorf, unterschrieb einen vorerst bis Saisonende laufenden Vertrag beim polnischen Spitzenklub. Legia besitzt eine Option für ein weiteres Jahr.
Für den 29-jährigen Torwart der Start in ein neues Abenteuer - ohne seinen Schutzhelm, den Strebinger seit einer 2018 erlittenen Kopfverletzung trug. "Ich habe im Training gemerkt, dass ich mich auch ohne sicher fühle. Es fühlt sich stimmig an", erzählte Strebinger in der "Krone". Und zeigte sich kämpferisch: "Gefühlt geht es jetzt erst los, ich bin ja erst 29."
Von Legia ist Strebinger jedenfalls begeistert. "Die Strukturen sind gewaltig, allein das Gebäude vom Trainingszentrum hat 9.000 Quadratmeter. Der Klub hat eine unglaubliche Power." Bis Saisonende hat der Torwart nun Zeit, sich weiter zu empfehlen. "Ich bin jetzt gut drauf, will nicht bis Sommer warten", meinte Strebinger. Schon am Freitagabend könnte der 29-Jährige sein Debüt für den kriselnden polnischen Spitzenklub geben. Legia liegt mit bloß 19 Punkten auf dem vorletzten Platz der Ekstraklasa. Am Freitag (20.30 Uhr) geht es gegen Wisla.
Für Grün-Weiß bestritt Strebinger 205 Pflichtspiele, war meist die klare Nummer eins im Hütteldorfer Tor. Diesen Status verlor der 29-Jährige allerdings im Herbst. "So ist es im Fußball, manchmal ist es eine strategische Entscheidung. Es war ein Abenteuer. Man wächst an den Aufgaben, besonders bei Rapid. Ich kann mich nur bedanken", ergänzte der 29-Jährige.