Eine verängstigte Husky-Hündin verirrte sich am Dienstag in einem U-Bahn-Tunnel der U2. Elisa, fünf Jahre alt, war ihrer Besitzerin entlaufen und irrte am Dienstag (25. März) gegen 20.30 Uhr in Panik umher – bis sie schließlich in die Röhre der U2 rannte.
Als ein aufmerksamer U-Bahn-Fahrer das Tier entdeckte, handelte er blitzschnell. Sofort wurde die Notrufkette aktiviert. Das Funkwagenteam der Wiener Linien wurde losgeschickt und die Energieleitstelle schaltete den Strom im betroffenen Bereich ab. Das bedeutete: Der Tunnel war gesichert und die Mitarbeiter konnten hinein.
Stefan Nikic, Mitarbeiter im Störungs- und Einsatzmanagement bei den Wiener Linien, schildert den Vorfall auf der Plattform "LinkedIn". Die Hündin war verängstigt und misstrauisch. Doch mit ruhigen Worten – und einer Wurstsemmel – gelang es seinem Kollegen und ihm, die Husky-Dame langsam in Richtung der nächsten Station zu locken.
In einem gesicherten Raum warteten sie dann auf die Hundestaffel der Polizei und dank eines Chiplesers konnte Elisas Besitzerin rasch ausfindig gemacht werden. Der Vorfall zeigt, dass man auf seine Vierbeiner stets gut aufpassen muss.
"Auch wenn es dieses Mal zum Glück gut gegangen ist, können solche Situationen auch gefährlich werden. Deswegen appellieren wir an unsere Fahrgäste, ihre Hunde immer nur an der Leine und mit einem Maulkorb in den Öffis mitzunehmen", teilen die Wiener Linien mit.