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Sie geht fremd – und will nun Ex-Verlobten verklagen

Sie betrog ihren Verlobten Massimo Segre (64) mehrfach – dann stellte er sie auf einer Party vor allen bloß. Jetzt äußert sich Cristina Seymandi.
13.08.2023, 20:01
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Vor unzähligen Menschen auf einer Überraschungsparty anlässlich des eigenen Geburtstags bloßgestellt zu werden, ist sicherlich kein schönes Gefühl. Schlimmer noch, wenn anschließend davon ein Video im Netz kursiert und ganz Italien darüber spricht. Auch wenn der Grund für die öffentliche Demütigung aus eigenem Fehlverhalten resultiert. Cristina Seymandi (47) betrog ihren nun Ex-Verlobten offenbar mehrfach – und der kam ihr über Privatdetektive auf die Schliche.

Aber anstatt seine Partnerin in einem vertraulichen Gespräch mit dem Vertrauensbruch zu konfrontieren, trat er vor zahlreichen Freunden und Arbeitskollegen, nebenbei angemerkt der High Society von Turin, ans Mikrofon und sagte unter anderem: "Ich habe immer gedacht, dass eine Person zu lieben bedeutet, an ihrem Wohlergehen interessiert zu sein, noch mehr als an seinem eigenen. An diesem Abend schenke ich Cristina die Freiheit zu lieben. Einen bekannten Anwalt zu lieben, an dem sie sicher mehr hängt als an mir."

"Am Anfang dachte ich noch, es sei ein Scherz"

Seymandi sprach mit dem "Corriere della Sera" über den Abend, an dem sie vor unzähligen Menschen ihr Gesicht verlor: "Am Anfang dachte ich wirklich noch, es sei ein Scherz. Die ersten paar Sätze schienen so gut vorbereitet. Aber je mehr er sagte, desto versteinerter wurde ich. Irgendwann konnte ich nicht mehr zuhören, ich war zu schockiert." Nicht nur um ihrer selbst willen, sondern auch wegen ihrer Familie und vor allem ihrer Tochter, die Zeugen dieses höchst unangenehmen Moments werden mussten.

"Ich, Massimo und meine Tochter waren eine Familie. Mit seiner brutalen Aktion hat er alles kaputtgemacht." Über die Verantwortung, die sie für die ganze Geschichte hat, sprich ihre Affären, verliert sie dagegen kein Wort. Sicher ist sie sich dagegen in einer anderen Sache: "Wäre es andersrum gelaufen, wären die Reaktionen auch komplett anders ausgefallen. Aber ich bin eine Frau. Aber wenn das die Diskussionen auf die Situation der Frauen bringt, spiele ich gern das Versuchskaninchen."

„"Ich weiß es nicht, wir werden sehen"“

Wörter wie "Betrug" oder "Affäre" nimmt Seymandi während des Interviews kein einziges Mal in den Mund. Sie sagt nur: "Er hätte den Dialog mit mir suchen können. Vielleicht hätten wir dieselben Schlüsse gezogen, aber auf völlig andere Art und Weise. Stattdessen wollte er es so machen." Sie hatte aber generell das Gefühl, an dem Abend einem völlig anderen Massimo gegenüberzustehen, kalt und wie ferngesteuert habe er gewirkt. Auf die Frage, ob sie ihn verklagen wollte, antwortet sie: "Ich weiß es nicht, wir werden sehen (…). Ich will jetzt einfach nur in Ruhe gelassen werden und mich um meine Tochter kümmern."

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