Nach einer Anzeige kam die Finanzpolizei dem Verdächtigen auf die Schliche. Am 12. Februar war es so weit: Beamte kontrollierten die Räumlichkeiten in Wels und entdeckten die Automaten.
Hinter der Tankstelle befand sich ein Wellblechverschlag. In diesem waren zwei versperrte Kästen. Das Offensichtliche: Davor standen "die für Glücksspielhöllen typischen Barhocker", so das Finanzministerium.
Als die Einsatzkräfte die Schränke öffneten, stießen sie auf die heiße Ware: die Automaten, die sogar in Betrieb waren. Für die Behörde ein "besonders dreister" Fall.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass bereits seit rund sechs Wochen illegal gespielt worden war. Beide Geräte wurden sofort beschlagnahmt, der Inhaber der Tankstelle wurde angezeigt.
Den Mann erwarten nun Geldstrafen nach dem Glücksspielgesetz in Höhe von bis zu 20.000 Euro. Außerdem wird ein möglicher Entzug der Gewerbeberechtigung geprüft.