Fussball

Ronaldo macht Druck: Zu diesem Klub will er wechseln

Fußball-Star Cristiano Ronaldo könnte Manchester United nach nur einem Jahr schon wieder verlassen. Der Portugiese plane bereits den Wechsel. 
Heute Redaktion
18.06.2022, 10:48

2021 kehrte der Europameister von 2016 nach zwölf Jahren zu den "Red Devils" zurück. Die Saison des Traditionsklubs verlief allerdings mehr als enttäuschend. United kam unter dem nunmehrigen ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick lediglich auf den sechsten Tabellenrang, verpasste den Sprung in die Champions League. 

Der Portugiese soll darüber hinaus beim Premier-League-Klub unzufrieden sein. Ronaldo fühle sich in die Planungen des neuen Trainers Erik ten Hag nicht ausreichend eingebunden, berichtet "La Repubblica". Deshalb plane der 37-Jährige demnach die Flucht aus Manchester. 

Ronaldo zur Roma?

Dem Bericht zufolge soll Ronaldo-Berater Jorge Mendes fieberhaft auf der Suche nach einem neuen Klub für den 37-Jährigen sein. Dabei habe sich die Roma als ernstzunehmender Kandidat herauskristallisiert. Beim Conference-League-Sieger würde es zur Wiedervereinigung mit Jose Mourinho kommen. Ronaldo spielte zwischen 2010 und 2013 unter seinem Landsmann bei Real Madrid. Der Star-Coach verlangte zuletzt namhafte Neuzugänge für die kommende Saison. Allerdings haben sich auch die "Giallorossi" nicht für die "Königsklasse" qualifiziert, gehen nur in der Europa League an den Start. 

Hat Roma das nötige Geld?

Gegen einen derartigen Wechsel spricht allerdings die finanzielle Situation der Römer. Denn die "Giallorossi" können sich Ronaldos Jahresgehalt von 23 Millionen Euro vor dem Hintergrund des Financial Fair Play nicht leisten. Schon jetzt steht der Serie-A-Klub unter genauer Beobachtung. 

Wechsel zu Jugendklub?

Deshalb könnte sich dem Bericht zufolge die Tür für eine Ronaldo-Rückkehr zu seinem Jugendklub Sporting Lissabon öffnen. Zwar können sich auch die Portugiesen das Gehalt der Vereinsikone nicht leisten, allerdings würde der 37-Jährige wohl Abstriche machen, dafür spielen die Grün-Weißen aus Lissabon in der kommenden Saison in der Champions League. 

Vereinspräsident Frederico Varandas meinte zuletzt: "Eines Tages kommt Cristiano zurück." Und Ronaldos Mutter Dolores erzählte, ihren Sohn gebeten zu haben, noch einmal für Sporting aufzulaufen.

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