In seiner Rede beim ÖVP-Parteitag am Samstag ließ Bundeskanzler Christian Stocker (65) die politischen Ereignisse seit Anfang Jänner noch einmal Revue passieren und gewährte dabei auch private Einblicke.
Nachdem es ihm im Jänner zufiel, für die ÖVP die Kehrtwende zu (letztlich gescheiterten) Koalitionsgesprächen mit der FPÖ umzusetzen, habe der erste Kommentar seiner Frau am Telefon gelautet: "Furchtbar." Eben in Erwartung all dessen, was deshalb auf ihn einprasseln würde.
Seine Frau sei halt manchmal nicht die optimistischste, so Stocker launig. Und sein Vater habe zur Wahrscheinlichkeit, dass sein Sohn Kanzler werden könnte, gemeint: "Da gewinnt eher der SC Wiener Neustadt die Champions League."
Kanzler-Vater Franz Stocker (91), einst selbst VP-Nationalratsabgeordneter, war auch unter den 2.000 Parteitagsgästen in der Arena Nova in Stockers Heimatstadt Wiener Neustadt. Mit 98,42 Prozent wurde der Kanzler dort zum neuen ÖVP-Chef gewählt – "Heute" berichtete ausführlich.