Sie hatte absolut keine Ahnung

Opfer wollte Marius verteidigen, erfährt von Missbrauch

Durch Zufall erfuhr Marius Borg Høibys Bekannte, dass sich dieser an ihr vergangen haben soll. Die junge Frau bekam die Aufnahme davon zu Gesicht.
04.02.2025, 16:48

Während die Ermittlungen gegen Marius Borg Høiby andauern, kommt ein weiteres Verbrechen ans Licht. Linni Meister, eine Bekannte des Sohnes von Kronprinzessin Mette-Marit (51), wollte ihrem Freund eigentlich helfen und im Gespräch mit den ermittelnden Beamten ein gutes Wort für ihn einlegen. Doch währenddessen erfuhr die TV-Moderatorin, dass sie selbst zum Opfer wurde.

Laut der norwegischen Zeitung "Se og Hør" wurde Meister von der norwegischen Polizei vorgeladen, um über ihren langjährigen Freund auszupacken. Erst berichtete sie nur Gutes über den 27-Jährigen, gab an, dass er ein wunderbarer und höflicher Mensch sei. Anschließend kam jedoch die böse Überraschung.

Filmmaterial aus 2018

Auf Marius' Handy haben die Ermittler Beweise aus dem Jahr 2018 gefunden, die einen Übergriff an Linni Meister zeigen. Damals soll sich der Royal-Spross an ihr vergangen und die Tat gefilmt haben – und zwar ohne, dass sie es merkte.

Beim Verhör zeigte die Polizei ihr die Aufnahme. Meister soll gemäß der norwegischen Zeitung überrumpelt und sprachlos gewesen sein. In ihrer Erinnerung hatte sie damals einen schönen Abend mit Freunden. Da die Aufnahmen offenbar so schlimm sind, haben die Beamten ihr psychologische Betreuung angeboten und die Staatsanwaltschaft hat von sich aus die Ermittlungen aufgenommen.

"Weil ich mich und meine Lieben schützen will"

"Bin froh, dass ich ein paar Tage weg bin, meine Gedanken sortieren kann in dieser für mich schweren Zeit. Ich werde nicht mehr dazu sagen, weil ich mich und meine Lieben schützen will", teilte Linni am Montagabend auf Snapchat mit.

Auch ihr Anwalt meldete sich zu Wort. John Christian Elden (57) sagte gegenüber "Dagbladet": "Ich kann bestätigen, dass die Polizei Linni letzte Woche zum Verhör vorgeladen und ihr vorgelegt hat, dass sie Opfer eines Übergriffs geworden ist."

Du oder jemand, den du kennst, benötigt Hilfe in Bezug auf psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt?
Hier findest du sie:
Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Gewaltschutzzentren: +43 1 585 32 88
Weisser Ring: 0800 112 112
TelefonSeelsorge – Notruf 142 (täglich 0-24 Uhr)

Wenn auch du unter Depressionen oder an psychischen Herausforderungen leidest, dann findest du hier Hilfe:

TelefonSeelsorge – Notruf 142 (täglich 0-24 Uhr)
Kriseninterventionszentrum: 01/4069595

Marius Verteidiger äußerte sich

"Das überraschte sie. Sie war schockiert. Sie kooperiert während der Ermittlungen, will aber ihre kleine Familie schützen und sich daher während der Ermittlungen nicht an einer öffentlichen Diskussion beteiligen", so Elden.

Marius' Verteidiger gab gegenüber der Presse lediglich an: "Ich habe bisher von der Polizei dazu keine Unterlagen erhalten."

{title && {title} } red,20 Minuten, {title && {title} } Akt. 04.02.2025, 17:20, 04.02.2025, 16:48
Es gibt neue Nachrichten auf Heute.atZur Startseite