Wohn-Tipp

Mit der 2-Minuten-Regel musst du weniger aufräumen

Immer mal wieder zwei Minuten aufräumen, anstatt einen ganzen Wochenend-Nachmittag dafür zu verschwenden? Wir zeigen dir, wie es geht.
20 Minuten
02.03.2025, 22:42

Fällt es dir schwer, deine Wohnung aufgeräumt und ordentlich zu halten? Die Wohnungen mancher Menschen sehen aus, als kämen sie direkt aus einem Einrichtungskatalog – bei den meisten von uns ist das aber anders und das ist auch okay. Wenn das Chaos überhandnimmt, kann das aber für Unruhe im Kopf sorgen und für Stress, wenn du Besuch bekommst und kurz vorher noch panisch alles in eine Schublade oder einen Schrank stopfst. Ein Rezept, damit es gar nicht erst so weit kommt: die 2-Minuten-Regel.

Was ist die 2-Minuten-Regel?

Die Idee für die Regel stammt von David Allen, einem Produktivitätsguru und Buchautor von "Wie ich die Dinge geregelt kriege". Er sagt: Alles, was du in zwei Minuten oder weniger erledigen kannst, solltest du sofort erledigen.

Warum fühlt man sich damit eher motiviert?

So sollst du dich einfacher motivieren, immer mal wieder etwas aufzuräumen. Zwei Minuten sind eine überschaubare Zeit, die man (fast) immer übrig hat. Zum Beispiel während du darauf wartest, dass das Teewasser oder der Kaffee kocht oder einfach bevor du das Haus verlässt. Aufräumen (oder putzen) mit einem Zeitlimit ist weniger überwältigend, als wenn man sich gleich dem ganzen Hausputz widmen muss.

Und was, wenn es länger dauert?

Angenommen, du beginnst eine Schublade in deinem Badezimmer aufzuräumen. Vermutlich hast du noch nicht alles wieder einsortiert, wenn der Timer abläuft – aber du hast bereits angefangen und damit vermutlich die Motivation geschaffen, dein Mini-Projekt auch noch zu beenden. Vielleicht fühlst du dich danach sogar motiviert genug, auch noch den Badezimmerschrank auszuräumen.

Keine Zeit für lange Projekte

Du hast wirklich nur zwei Minuten Zeit? Auch das ist kein Problem, vielleicht musst du einfach deine Vorgehensweise etwas anpassen. Anstatt die komplette Schublade auszuräumen, nimm nur die Dinge raus, die abgelaufen oder leer sind. Wische nur die Arbeitsflächen ab, anstatt gleich die ganze Küche inklusive Schrankgriffe zu reinigen. Räume den Wohnzimmertisch ab und putze ihn später. Wichtig ist nur, dass du mit etwas angefangen hast – und weniger übrig lässt, das du zu einem anderen Zeitpunkt erledigen musst.

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