"Unheimliche Bilder"

Klimakleber mit Plane abgeführt – Aktivisten reicht's

Ein neues Video der Letzten Generation zeigt "unheimliche Bilder" vom Großprotest am Samstag. Weil die Polizei diesen auflöste, ist der Ärger groß.
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06.06.2024, 22:49
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Am vergangenen Wochenende kam es vor dem Parlament in Wien zu einem Großprotest der Letzten Generation. Auf "X" macht die Bewegung nun ihren Ärger kund und spricht von "unheimlichen Bildern" – ausgelöst von den Beamten vor Ort.

Klimakleber sind verärgert

"Wir sind gekommen, um zu bleiben", lautete das Motto der Klimakleber am Samstag. Das Programm vor dem Parlament umfasste Redebeiträge, ein Protesttraining und kulturelle Darbietungen unter dem Motto "Kunst und Kultur". Laut der Letzten Generation zählten Poetry-Slams, Live-Musik, die Entstehung eines Gemäldes und ein "eigens eingerichtetes Museum" zu den Highlights des Programms. Jedoch wurde die Versammlung von den Beamten vor Ort beendet. Jetzt ist der Ärger groß.

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"Unser Großprotest ist dazu da, um neue Menschen die Bewegung vorzustellen. Deswegen ist er bewusst an einem Samstag mit wenig Verkehrsaufkommen geplant. Und obwohl die Polizei Wien den Verkehr gut umleiten konnte und es in Österreich ein hohes Recht an Versammlungsfreiheit gibt, hat die Polizei uns aufgelöst", wütet die Letzte Generation auf "X".

"Ich werde dafür bestraft, dass ich mich für unsere Zukunft einsetze"

Des Weiteren sprechen die Aktivisten von "unheimlichen Bildern". So ist im Video zu sehen, wie einer der Protestierenden mit einer Plane abgeführt wird. Andere Mitglieder – darunter auch Anja Windl – werden mit dem Arrestwagen weggebracht.

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Letztere befindet sich derzeit gemeinsam mit weiteren vier Kollegen in Haft. Windl muss insgesamt 42 Tage im Gefängnis verbringen. Auch diesbezüglich ist der Ärger groß: "Ich bin in Haft. Ich werde dafür bestraft, dass ich mich für unsere Zukunft einsetze. Und was machen unsere Verantwortlichen? Sie tun nicht nur gar nichts, sondern steuern sogar entgegen. Wann hört diese unglaubliche Ungerechtigkeit auf?"

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