Wien
Juwelier in Wien hingerichtet: Killer in Ungarn gefasst
Im Oktober wurde ein Juwelier in Wien-Landstraße überfallen, dabei wurde der Ladenbesitzer getötet. Nun konnte ein Tatverdächtiger gefasst werden.
Ein halbes Jahr nach dem tödlichen Juwelierüberfall in Wien-Landstraße ist am Donnerstag ein Tatverdächtiger festgenommen worden. Der 20-jährige Serbe war dabei mit einem Kleinbus von Serbien nach Ungarn unterwegs und wurde in weiterer Folge von Zielfahndern auf ungarischem Staatsgebiet dingfest gemacht.
Österreichische Zielfahndung
Die Festnahme erfolgte nach Ansuchen von Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) bei einem Gespräch mit dem serbischen Polizeidirektor Vladimir Rebic in Belgrad. Österreichische Zielfahnder hatten den 20-Jährigen bereits im Visier. Nach dem Komplizen des Tatverdächtigen - ein 22-jähriger Serbe - wird derzeit noch gefahndet. "Ich bin froh, dass durch die enge bilaterale Zusammenarbeit dieser Erfolg gelungen ist", betonte Innenminister Nehammer.
Hinrichtung
Der 74-jährige Juwelier wurde bei dem Coup am 14. Oktober 2020 regelrecht hingerichtet - er wies mehrere Stiche am Hals und Oberkörperbereich auf. Der beliebte Goldschmied hatte keine Chance, er starb. Der Überfall dürfte eskaliert sein, denn der Juwelier - ein ehemaliger Boxer - hatte sich gewehrt, da stachen die Männer zu. Bei der Flucht konnten die Killer auf der Höhe des Rochusmarktes von einer Überwachungskamera aufgezeichnet werden.
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