Fridays for Future-Gruppen haben anlässlich der weltweiten Proteste am Freitag Forderungen an die Politik gerichtet. Ein offener Brief wurde an die Landesspitze und das St. Pöltner Rathaus gesandt. In St. Pölten gingen zahlreiche Leute auf die Straße und demonstrierten für ein besseres Klima.
Der Landtag wurde aufgefordert, das Ziel Klimaneutralität bis 2030 zu beschließen. "Wir brauchen keine Politik, die von Klimaschutz redet. Wir brauchen eine Politik, die Worte in Taten umsetzt", betonte eine Sprecherin von Fridays For Future St. Pölten. "Niederösterreich behauptet oft, Vorreiter im Klimaschutz zu sein, doch in Wahrheit können wir uns hinten anstellen, wenn wir von echtem und wirksamen Klimaschutz sprechen", bemängelten die Demonstranten.
Auch in anderen Städten fanden Klimastreiks statt. Es wurden "Stopps von fossilen Monsterprojekten" wie der Traisental Schnellstraße (S34), Marchfeld Schnellstraße (S8), Lobauautobahn und Umfahrung Wiener Neustadt gefordert.