Niederösterreich

Erster mobiler Servicepoint für Kriegsflüchtlinge in NÖ

In St. Pölten war der erste Stopp des ersten mobilen Servicepoint Österreichs für Vertriebene aus der Ukraine. Dieser wandert dann durch ganz Ö.

Tanja Horaczek
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Die Bundesminister Susanne Raab, Martin Kocher und Martin Polaschek besuchten gemeinsam mit Landesrat Martin Eichtinger und dem Flüchtlingskoordinator Michael Taskac den ersten mobilen Servicepoint.
Die Bundesminister Susanne Raab, Martin Kocher und Martin Polaschek besuchten gemeinsam mit Landesrat Martin Eichtinger und dem Flüchtlingskoordinator Michael Taskac den ersten mobilen Servicepoint.
NLK/Büro Eichtinger

Den ersten mobilen Servicepoint für Vertriebene aus der Ukraine in St. Pölten besuchten heute am Freitag die Bundesminister Susanne Raab, Martin Kocher und Martin Polaschek gemeinsam mit Landesrat Martin Eichtinger und dem Flüchtlingskoordinator Michael Taskac. „Ziel ist es, Vertriebenen, die nach Österreich kommen, rasch und unbürokratisch zu unterstützen“, so Landesrat Martin Eichtinger und weiter: „Ein Vorteil dieser Servicepoints ist, dass sie mobil sind und nach Ankündigung und Information der Zielgruppe auch in Orte fahren können, in denen es viele Unterkünfte und Quartiere gibt.“

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    Die Bundesminister Susanne Raab, Martin Kocher und Martin Polaschek besuchten gemeinsam mit Landesrat Martin Eichtinger und dem Flüchtlingskoordinator Michael Taskac den ersten mobilen Servicepoint.
    Die Bundesminister Susanne Raab, Martin Kocher und Martin Polaschek besuchten gemeinsam mit Landesrat Martin Eichtinger und dem Flüchtlingskoordinator Michael Taskac den ersten mobilen Servicepoint.
    NLK/Büro Eichtinger

    Aufgebaut waren Stände vom Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF), Arbeitsmarktservice (AMS), von der Bildungsdirektion, der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), vom Land Niederösterreich und den Landeskindergärten. Dolmetscherinnen standen zur Verfügung. Arbeitsminister Kocher und Integrationsministerin Susanne Raab betonten, dass eine raschere Anerkennung von Abschlüssen wichtig sei, damit Vertriebene auch eine berufliche Perspektive haben. Allerdings handle es sich um eine „komplexe Materie“. Es sei bei der Anerkennung wichtig, dass österreichische Standards eingehalten werden, erklärte Kocher. Sollten Kurse zur Nachqualifizierung nötig sein, wolle man diese anbieten.