Ein Teil des Rahmens und der hinteren Abdeckung der Tauchkapsel "Titan" befinden sich unter den Wrackteilen, die die US-Küstenwache am Donnerstagabend in der Nähe des "Titanic"-Wracks gefunden hat. Das bestätigte der Tauch- und Rettungs-Experte David Mearns gegenüber der "BBC". Mearns sagte, bei den Trümmern, die bei der Suche nach der "Titan" gefunden wurden, handele es sich um "einen Landungsrahmen und eine Heckabdeckung des Tauchfahrzeugs". Der Experte ist mit zwei der Passagiere an Bord der Titan befreundet und gehört zu einer WhatsApp-Gruppe, an der der Explorers Club beteiligt ist.
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"Meine größte Sorge war natürlich, mein Leben zu verlieren", erinnert sich der Youtuber.
Screenshot: YouTube/alanxelmundo
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Die Reise würde Estrada laut eigenen Angaben nicht mehr wiederholen.
Screenshot: YouTube/alanxelmundo
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"Während des letzten Tauchgangs gab es in 1.700 Metern Tiefe ein Problem mit der Elektrik und sie mussten zurückkehren. Ich habe Angst.", erzählt Estrada erst kurz vor seiner Expedition 2021.
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Das Schiff für die Expedition "Horizon Arctic" wurde für die Öl-Industrie entworfen und bereits benutzt, um Bohrinseln und große Eisberge fortzubewegen.
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Das U-Boot "Titan" am Deck des Schiffs kurz vor der Expedition.
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Einige Probleme traten auf: Reparaturen mussten durchgeführt werden und der Start verzögerte sich um eine Stunde.
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Kritische Elemente wurden vor dem Eintauchen noch ein letztes Mal überprüft. Bis dahin lief alles nach Plan: "Titan" wird die Erlaubnis erteilt, sich von der Plattform zu lösen.
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Das U-Boot schaffte es auf den Grund, konnte das Titanic-Wrack aber nicht erreichen.
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Die Reise musste abgebrochen werden, da es zu einem zweistündigen Kommunikationsausfall kam und und die Energiequelle des Schiffes zu 40 Prozent erschöpft war.
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Videoaufnahmen zeigen die gescheiterte "Titanic"-Mission.
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Die Besatzungsmitglieder im Inneren des U-Boots befanden sich zwar in Sicherheit, doch für das Rettungsteam auf dem Boot war die Situation gefährlich.
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Nach einer Weile konnte das U-Boot sicher zurückgeholt werden.
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Das U-Boot von innen während der Rettungsaktion.
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Nur ein Jahr darauf wagte Estrada erneut die abenteuerliche Mission.
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Die Steuerung für das U-Boot ist sehr simpel – der Pilot hat lediglich einen Videospiel-Controller.
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Dieses Mal erreichte die fünfköpfige Crew das Schiffs-Wrack.
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"Meine größte Sorge war natürlich, mein Leben zu verlieren", erinnert sich der Youtuber.
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Die Reise würde Estrada laut eigenen Angaben nicht mehr wiederholen.
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"Während des letzten Tauchgangs gab es in 1.700 Metern Tiefe ein Problem mit der Elektrik und sie mussten zurückkehren. Ich habe Angst.", erzählt Estrada erst kurz vor seiner Expedition 2021.
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Das Schiff für die Expedition "Horizon Arctic" wurde für die Öl-Industrie entworfen und bereits benutzt, um Bohrinseln und große Eisberge fortzubewegen.
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Mearns beschrieb die Verkleidung des U-Boots als "wie ein Fischschwanz" geformt. Er sagt: "Wenn die Verkleidung und der Rahmen ab sind, dann ist etwas wirklich Schlimmes mit der gesamten Struktur passiert." Der Rumpf, in dem sich die Passagiere befunden haben, sei laut Mearns noch nicht gefunden worden. Kurz zuvor war auf der Suche nach dem Tauchboot mit fünf Insassen in der Nähe des berühmten "Titanic"-Wracks ein "Trümmerfeld" entdeckt worden. Ein ferngesteuertes Unterwasserfahrzeug hatte die Trümmer im Suchgebiet aufgespürt und dokumentiert.
Die 6,70 Meter kleine und 10,4 Tonnen schwere "Titan" bietet Platz für fünf Personen und ist ein sehr einfaches Gefährt. Tatsächlich handelt es sich im engen Sinne um ein Tauchboot, nicht um ein U-Boot, weil es nicht aus eigener Kraft in Häfen ein- und ausfährt. Vielmehr wird es von seinem großen Begleitschiff "Polar Prince" zu dem Ort gebracht, wo die "Titanic" liegt, und taucht dann für einige Stunden ab. Das Tauchboot war seit Sonntagvormittag (Ortszeit) vermisst worden – etwa eine Stunde und 45 Minuten nach Beginn des Tauchgangs riss der Kontakt zum "Polar Prince" ab.
Mit dem Mini-U-Boot "Titan" ließ das Unternehmen OceanGate bis zu 5 Personen bis zur legendären "Titanic" tauchen.
OceanGate
Im Notfall reicht der Sauerstoff auf der "Titan", die per handelsüblichem Spielkonsolen-Controller gesteuert wird, für 96 Stunden – Donnerstagmittag schloss sich das Überlebensfenster der Insassen. Bestätigt ist, dass der britische Geschäftsmann und Abenteurer Hamish Harding ebenso an Bord ist wie der britisch-pakistanische Unternehmensberater Shahzada Dawood und sein 19-jähriger Sohn sowie der bekannte französische "Titanic"-Experte Paul-Henri Nargeolet. Die Hoffnung, sie doch noch zu retten, ist nun wohl endgültig dahin.