Für den WM-Titel reichte die Bilanz dennoch nicht. Den schnappte sich der Spanier Jorge Martin, der hinter Marc Marquez (Sp) Dritter wurde. Der Podestplatz reichte am Ende, um zehn Punkte Vorsprung über die Ziellinie zu retten.
Martin (Pramac Racing) schrieb in Katalonien Motorsport-Geschichte. Der 26-Jährige ist der erste Rennfahrer, der mit einem Kundenteam den MotoGP-Titel geholt hat. In der Königsklasse war dies zuletzt Valentino Rossi gelungen, die italienische Legende wurde 2001 Weltmeister bei den 500ern – in der letzten Saison vor Einführung der MotoGP.
Nach dem Sprint-Sieg von Bagnaia am Samstag hatte Martin vor dem Grand Prix 19 Punkte Vorsprung in der WM-Gesamtwertung. Auf dem "Circuit de Barcelona-Catalunya", wegen der Unwetterkatastrophe Schauplatz des Finales statt der üblichen Strecke in Valencia, ging der Spanier über die gesamten 24 Runden kein Risiko. Denn auch Rang neun hätte zum Titel gereicht.
Martin war 2023 noch Vizeweltmeister hinter Bagnaia geworden, auch damals fiel die Entscheidung im letzten Lauf. Platz drei in der WM-Gesamtwertung ging an den früheren Serienweltmeister Marquez.
Martin startet seine Titelverteidigung 2025 mit einer anderen Maschine – er wechselt zu Aprilia. Bagnaia fährt weiter für das Ducati-Werksteam. Sein neuer Teamkollege wird Marquez.
Die Formel-1-Aufreger 2024
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In Mexiko drängt Verstappen Norris von der Strecke, kostet dem späteren Zweitplatzierten den Sieg. "Der Typ ist gefährlich", funkt der erboste Brite. Die Rivalität ist am Siedepunkt.
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Die Entscheidung in der Interlagos-Schlammschlacht! Max Verstappen rast von Platz 17 im Regen-Chaos zum Sieg. Pole-Setter Norris landet nicht am Stockerl. Drei Rennen vor Saisonende ist die WM so gut wie entschieden. Der Niederländer steht vor dem vierten Titel in Folge.
NELSON ALMEIDA / AFP / picturedesk.com
Die größten Formel-1-Aufreger 2024: Rivalität zwischen Norris und Verstappen, das Red-Bull-Beben um Horner, der Hamilton-Wechsel.
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Die Saison hat noch nicht begonnen, schon erschüttert der erste Skandal die Formel 1. Christian Horner wird von schweren Vorwürfen einer Red-Bull-Mitarbeiterin belastet. Eine interne Ermittlung spricht ihn von Sexting-Vorwürfen frei. Die Kritik und Unmut im Team
GEPA
"Superhirn" Adrian Newey verlässt Red Bull. Der Star-Designer zieht Konsequenzen aus der Horner-Affäre und geht zur Konkurrenz. Ab 2025 werkt der Brite für Aston Martin.
Reuters
Das Horner-Beben lässt auch die oberste Etage im Red-Bull-Konzern wackeln. Die thailändische Mitbesitzer-Familie stellt sich hinter Horner, entsendet sogar einen Mitarbeiter nach Österreich, um eine mögliche Auflösung des österreichischen Firmensitzes anzudenken. Die österreichische Seite rund um Red-Bull-Erbe Mark Mateschitz (r.) hält sich öffentlich zurück.
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Auch bei der Konkurrenz rumort es: Lewis Hamilton verlässt Mercedes, wechselt 2025 zu Ferrari. Die Silberpfeile kämpfen seit zwei Jahren mit großen Problemen am Auto – der Verlust des Superstars sorgt für weitere Missstimmung.
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Max Verstappen und Lando Norris crashen in Spielberg im Kampf um den Sieg, George Russell ist der lachende Dritte. Das Verhältnis der guten Freunde bekommt erste Risse, die Rivalität im Kampf um die WM spitzt sich in der zweiten Saisonhälfte immer mehr zu.
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