Beim Prozess der Ischgl-Opfer wird nicht nur die Republik, sondern auch ein prominenter Hotelier aus dem Tiroler Skiort geklagt. Er muss sich am Freitag am Wiener Landesgericht verantworten.
Eine Frau aus Deutschland fordert 42.000 Euro Schadenersatz, nachdem sie im März 2020 in Ischgl Urlaub machte und schwer an Covid-19 erkrankte.
Laut Verbraucherschutzverein (VSV) der die Klage unterstützt, soll das Hotel falsch über die schon bestehende Gefahr einer Infektion informiert haben. So soll eine Angestellte seines Hotels damals der Klägerin auf Nachfrage fälschlich mitgeteilt haben, dass in Ischgl kein Problem mit Covid bestehe.