Großeinsatz auf der Wiener Außenring Schnellstraße Richtung Schwechat! Am Donnerstag gegen 16 Uhr war ein Mitarbeiter eines Transport-Unternehmens mit einem Lkw-Sattelzug auf der S1 unterwegs, als er kurz vor dem Tunnel Rannersdorf (Bezirk Bruck an der Leitha) plötzlich stark bremsen musste.
Durch die enormen physikalischen Kräfte kamen die insgesamt 23 Tonnen Betonstahl, die der Lenker im Auflieger gelagert hatte, ins Rutschen und krachten durch die Stirnwand. Auch die Fahrerkabine spießte der Bewehrungsstahl buchstäblich auf, die Stangen quetschten sich ins Fahrgestell.
Die Feuerwehr wurde zu einem "T3", die höchste Alarmstufe bei technischen Einsätzen, alarmiert. Vor Ort stellten die Florianis fest, dass die Zugmaschine schwer beschädigt, die Versorgungsleitung defekt und die Kabinenhalterung zertrümmert war.
Vier Stunden wurde auf der Schnellstraße gewerkt, bis man den Lastkraftwagen schließlich von der S1 abschleppen konnte.
"Mittels Kranes des Wechselladerfahrzeuges wurde die Ladung aus der Stirnwand entfernt und anschließend wieder auf die richtige Position verladen. Zusätzlich wurde die Fahrerkabine, die drohte vom Chassis des Motorwagens abzureißen, mittels Spanngurten gesichert. Mit Unterstützung des nachalarmierten Kran Mödling konnte das Gespann schlussendlich auf die Raststation Schwechat geschleppt werden", berichtet die Schwechater Feuerwehr.
Der Lenker des Lkw blieb bei dem Unfall glücklicherweise unversehrt.