In der Wiener Donaustadt weihnachtet es schon gewaltig, vor allem bei dem Besitzer eines giftgrünen 6er BMW. Der Autoliebhaber brachte an der Karosserie seines Coupés zahlreiche LED-Lichter an. Wie "Heute"-Leserreporter Nikodem berichtet, stand das X-Mas-Mobil am Montagabend auf der Schüttaustraße am Straßenrand geparkt. Die Weihnachtsbeleuchtung zog dabei alle Blicke auf sich. "Den hat das Weihnachtsfieber gepackt", scherzt der Wiener im "Heute"-Talk.
Laut "Heute"-Infos darf der Besitzer des BMW aber tatsächlich am Fahrbahnrand mit der Beleuchtung so stehen. Allerdings sollte er lieber nicht mit den dutzenden LEDs am Fahrzeug losfahren. Denn sobald er das Auto in Bewegung setzt, darf die Beleuchtung am Pkw laut dem Kraftfahrgesetz nicht beeinträchtigt sein.
Das könnte allerdings in dem Fall durchaus gegeben sein, denn Blinker und Co. müssen immerhin Signale an andere Straßenteilnehmer absetzen. Wenn diese jedoch nicht als solche erkannt werden, könnte es zu einer Geldstrafe kommen. Außerdem müssen alle Teile am Fahrzeug typisiert sein, was bei einer Weihnachtsbeleuchtung stark zu bezweifeln ist. Wenn der Wiener seinen BMW so in Bewegung setzen sollte, könnte es unter Umständen richtig teuer werden.