Karl Wurzer aus Winklarn (Amstetten) ist tot: Angehörige, Kollegen und Bewohner seiner Gemeinde sind fassungslos und tief traurig. Der 47-Jährige war Staatsanwalt in St. Pölten, im Journaldienst übernahm er oft die Funktion als Mediensprecher, bei Anrufen war der 47-Jährigen stets voll bei der Sache, punktiert, mit einem Schuss Humor, aufs Wesentliche konzentriert und überaus höflich und zuvorkommend.
So wird Karl Wurzer auch am Landesgericht St. Pölten beschrieben, der leitendes Staatsanwalt Leopold Bien nannte ihn gar "die Seele der Behörde". Wurzer war auch in seiner Heimatpfarre Herz Jesu Amstetten und nach seinem Umzug in Winklarn ein engagierter Gemeindebürger. In Winklarn galt er als Vorzeigebürger, der Pfarrer zeigte sich auf der Homepage tief bestürzt. Wurzer war in mehreren Funktionen aktiv, kümmerte sich aufopferungsvoll um die Jugend.
Denn wie der "Kurier" und auch die Pfarre Herz Jesu Amstetten berichteten, war der 47-Jährige bei einer Bergtour im steirischen Gesäuse am Nationalfeiertag abgestürzt - mehr dazu hier.