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Becker drohen 7 Jahre Haft, jetzt spricht Ex-Frau Lilly

Tennis-Legende Boris Becker steht heute vor Gericht. Ihm drohen sieben Jahre Haft. Ex-Frau Lilly gibt ihm Rückendeckung. 
Martin Huber
21.03.2022, 08:57

Für Tennis-Ikone Boris beginnt heute das härteste Match seine Lebens. 

Vor dem Southwark Crown Court in London muss sich der sechsfache Grand-Slam-Sieger in einem Strafprozess verantworten.

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Die Anklage: 2017 war Becker in London für zahlungsunfähig erklärt worden. Nun wird ihm in 24 Fällen vorgeworfen, Vermögenswerte in Millionenhöhe in seinem Insolvenzverfahren gar nicht oder unvollständig angegeben zu haben. Er soll unter anderem Immobilien und Konten gegenüber dem Insolvenzverwalter verschwiegen haben. Becker plädiert auf unschuldig.

Bei einer Verurteilung drohen dem jüngsten Wimbledon-Sieger aller Zeiten bis zu sieben Jahre Haft.

Becker muss heute vor Gericht erscheinen. Der 54-Jährige wird selber aussagen und sich erklären. Der Prozess ist auf vier Wochen angesetzt. 

„"Es ist schwer, den Vater meines Sohnes in einer solchen Situation zu sehen"“

Rückendeckung erhält Becker von seiner Familie. Ex-Frau Lilly sagt zur "Bild": "Es ist schwer, den Vater meines Sohnes in einer solchen Situation zu sehen. Ich blicke mit einem unwohlen Gefühl auf den Prozessbeginn. Der persönliche Kontakt zwischen uns bezieht sich fast ausschließlich auf unseren Sohn. Zwischen Boris und mir ist in den vergangenen Jahren bekanntlich sehr viel Unschönes passiert. Damit hat dieser Prozess aber nichts zu tun."

„"Boris werden Dinge vorgeworfen, die Straftaten sind"“

Das Paar trennte sich im Mai 2018. Gemeinsam haben sie den Sohn Amadeus (12). Mit ihm spricht Lilly über den Prozess nicht: "Boris werden Dinge vorgeworfen, die Straftaten sind. Er hat jetzt endlich die Möglichkeit, vor einem objektiven Gericht alle Vorwürfe zu widerlegen und freigesprochen zu werden. Ich wünsche ihm, dass alles aufgeklärt wird und am Ende ein gerechtes Urteil gesprochen wird."

Sollte Becker ins Gefängnis müssen, würde das auch das (finanzielle) Leben von Lilly und ihrem Sohn beeinflussen. "Im Prozess geht es nicht um mich. Vollkommen unabhängig vom Urteil ist es meine Aufgabe, unserem Sohn und auch mir selbst das bestmögliche Zuhause zu geben", stellt sie in der "Bild" klar.

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