Die Familie aus dem Mühlviertel war mit ihrem Neffen (7) bei Arnreit (Bez. Rohrbach) spazieren. Der neugierige Bub machte dabei eine nicht ungefährliche Entdeckung. Er fand ein Stück Frankfurter Würstel, das mit einer roten, körnigen Masse befüllt war. Wie die Polizei in einer Aussendung am Freitagvormittag mitteilte, "wird aufgrund der äußeren Erscheinung von einem Präparat mit toxikologischem Stoff ausgegangen."
Die Beamten führten auch erste Befragungen durch, diese "ergaben aber keine Hinweise auf eine Täterschaft." In dem betroffenen Gebiet hat es laut Anrainern noch keine Probleme mit Katzen oder Hunden gegeben. Das Stück Wurst wird derzeit bei einem Tierarzt in der Nähe aufbewahrt, so die Polizei.
Wie die Vorarlberger Polizei erst vor wenigen Tagen berichtete, soll ein Hund in Götzis im Bezirk Feldkirch durch einen Giftköder getötet worden sein. Die Besitzerin war mit dem Tier im Bereich "Unteres Tobel" in Götzis unterwegs. Laut aktuellen Erkenntnissen soll der Hund dort beim Spazierengehen zunächst etwas Unbekanntes gefressen haben. Danach zeigte er eindeutige Vergiftungssymptome.