Nahost-Konflikt

36 Tote nach israelischem Angriff auf Syrien

36 Menschen getötet und mehr als 50 verletzt – laut syrischen Angaben hat Israel am Mittwoch die syrische Stadt Palmyra angegriffen.
20.11.2024, 20:24

Bei israelischen Angriffen auf die Stadt Palmyra im Zentrum von Syrien sind am Mittwoch nach Angaben des syrischen Verteidigungsministeriums mindestens 36 Menschen getötet worden. "Der israelische Feind" habe mit Luftangriffen "mehrere Gebäude in der Stadt Palmyra angegriffen", hieß es in einer Erklärung des Ministeriums. Dabei seien 36 Menschen getötet und mehr als 50 verletzt worden.

Hilfsgüterlieferungen "systematisch" geplündert

Im Gazastreifen werden indes nach Angaben aus dem Büro von UN-Generalsekretär António Guterres Hilfsgüterlieferungen für die Zivilbevölkerung "systematisch" geplündert. "Plünderungen durch bewaffnete Gruppen sind zur Regel geworden und müssen sofort aufhören. Sie behindern lebensrettende Hilfsmaßnahmen und gefährden das Leben unserer Mitarbeiter zusätzlich", sagte Guterres' Sprecher Stéphane Dujarric am Dienstag.

Einsätze von Sicherheitskräften gegen die Übergriffe müssten aber "rechtmäßig, erforderlich und verhältnismäßig sein", fügte er hinzu. Das von der Hamas geleitete Gesundheitsministerium im Gazastreifen hatte am Montag erklärt, Sicherheitskräfte hätten gemeinsam mit Mitgliedern örtlicher Familienclans mindestens 20 Menschen getötet, während diese Hilfsgüter des UN-Welternährungsprogramms (WFP) plünderten.

Der Vorwurf sei "ziemlich alarmierend"

Die "Washington Post" berichtete unterdessen am Dienstag, aus einer internen Notiz der UNO gehe hervor, dass einige der Banden das "passive oder gar aktive Wohlwollen" oder den "Schutz" der israelischen Streitkräfte genössen. UN-Sprecher Dujarric sagte zu diesem Bericht, die entsprechende Notiz liege ihm nicht vor. Der Vorwurf sei jedoch "ziemlich alarmierend", falls er zutreffe.

Nach Angaben mehrerer Mitarbeiter von Hilfsorganisationen wird mindestens die Hälfte aller Hilfslieferungen, die in den Gazastreifen gelangen, geplündert.

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