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Tennis-Ass will keine Bikini-Bilder mehr posten

Genie Bouchard hat genug. Die Kanadierin kündigt an, keine Bikini-Bilder und Fotos ihrer Kehrseite mehr ins Netz stellen zu wollen.
Heute Redaktion
13.08.2020, 13:44

"Ich versuche, keine Bikinibilder mehr zu veröffentlichen. Das tue ich wirklich. Ich gebe mein Bestes", erklärt die Kanadierin "Tennis.com". Was sie dazu bewegt? Der Grund seien Anfeindungen, die sie immer wieder für ihre Bilder lesen müsse. "Das hat ein wenig Einfluss darauf, wie ich mich verhalte. Aber vielleicht werde ich auch einfach nur reifer." Letztendlich sei sie zu alt, "um jeden Tag Fotos von meinem Hintern zu posten."

Tatsache ist, dass die 26-Jährige mit ihren Fotos auf großes Interesse stößt. Ihr Instagram-Profil hat 2,1 Millionen Follower. Doch am Tennis-Platz läuft es inzwischen nicht mehr nach Wunsch. 2014 stand Bouchard im WTA-Ranking noch auf Platz fünf, aktuell ist sie nicht mehr in den Top 300 der Welt vertreten. 

Bouchard will es jetzt aber wieder wissen, engagierte Rennae Stubbs als Trainerin (die Australierin coachte in der Vergangenheit unter anderem Karolina Pliskova und US-Open-Siegerin Samantha Stosur) und Gil Reyes als Fitness-Coach (er betreute in der Vergangenheit Tennis-Ikone Andre Agassi).

Auf Social Media ist Bouchard nicht mehr so gut zu sprechen. "Wenn alles gut läuft, lieben dich die Leute. Wenn es schlecht läuft, hassen sie dich", meint sie. "Ich habe das alles so oft durchgemacht. Es ist einfach nur beschissen. Die Leute meinen, auf Social Media sehen sie eine exakte Darstellung meines Tages, was nicht der Fall ist." Oft habe sie sich lange Gedanken über ihre Beiträge gemacht. "Aber es interessiert mich einfach nicht mehr, es ist anstrengend."

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