Im Stadion feierte Adi Hütter mit seiner Eintracht die große Europacup-Party. Gegen Lazio Rom gab es einen klaren 4:1-Sieg. Vor dem Spiel sorgten aber die Frankfurt-Chaoten für Randale. Hooligans bewarfen die Polizei mit Steinen, Wasserwerfer mussten auffahren.
Seit Jahren hat Frankfurt ein Hooligan-Problem. Dieses eskalierte vor dem Europa-League-Spiel gegen Lazio einmal mehr. Radikale Eintracht-Anhänger wollten eine Gruppe von 25 Lazio-Fans in einem Bahnhofsbeisl aufmischen.
Die Polizei drängte die Hooligans zurück, es kam zur Eskalation. Die Krawallbrüder vermummten sich und warfen Steine auf die Beamten. Diese mussten mit dem Wasserwerfer anrücken. Mehrere Personen wurden festgenommen.
Auch die Lazio-Anhänger benahmen sich daneben. Ein "Fan" im Stadion zeigte den Hitler-Gruß und wurde verhaftet.
Fußball gespielt wurde aber auch. Gegen die Römer gab es einen 4:1-Heimsieg von Adi Hütters Eintracht. Danny da Costa (4., 94.), Filip Kostic (28.) und Luka Jovic (52.) ließen die Deutschen jubeln. Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Marco Parolo (23.) war zu wenig für die Italiener. Dusan Basta (45.) und Joaquin Correa flogen auf Seiten Lazios vom Platz.
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(Heute Sport)