Borussia Dortmund verlor den Rückrundenauftakt der deutschen Bundesliga gegen Bayer Leverkusen mit 2:3. Schon im Herbst plagten die Dortmunder Verletzungsprobleme. Der Kader wurde zu dünn geplant, die Quittung ist eine bislang verkorkste Saison. Die Lösung könnte nun ausgerechnet ein gebürtiger Burgenländer sein.
Wie "Sky" berichtet, will Dortmund Carney Chukwuemeka vom FC Chelsea verpflichten. Der Offensivmann spielt in den Plänen von Trainer Enzo Maresca keine Rolle, kam in der laufenden Saison in der Premier League bislang nicht zum Einsatz. Bei Dortmund könnte Chukwuemeka Marcel Sabitzer im Mittelfeld Konkurrenz machen.
In Österreich werden wohl nur ausgesprochene Fußballfans den gebürtigen Burgenländer kennen. Chukwuemeka kam als Kind nigerianischer Eltern in Eisenstadt zur Welt, verließ Österreich allerdings bereits als Kleinkind Richtung England.
Bisher spielte Chukwuemeka nur für den Nachwuchs der englische Nationalmannschaft. Schlagzeilen machte der Mittelfeldspieler vor zwei Jahren, als er bei der U19-EM prompt gegen sein Geburtsland traf. Ob der 21-Jährige allerdings je für Österreich auflaufen wird, bleibt fraglich.
Bezug habe er zu seinem Geburtsland keinen. Der Chelsea-Profi ist aufgrund der Herkunft seiner Eltern auch für Nigeria spielberechtigt. Wie britische Medien berichteten, wolle ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick das Talent von einem Österreich-Engagement überzeugen, könnte ihn mit regelmäßigen Einsatzzeiten locken.
Bei der englischen Nationalmannschaft ist die Konkurrenz besonders im Mittelfeld groß, bislang wurde er nicht ins Nationalteam berufen. Ein Nationen-Wechsel scheint deshalb durchaus möglich.