Tödlicher Angriff von Riesenhornissen in Japan: Auf dem Nachhauseweg vom Einkaufen wurde eine 87-jährige Frau im Rollstuhl von einem Schwarm Hornissen angegriffen. Zwar hat der Betreuer sofort per Handy die Feuerwehr verständigt, doch die Einsatzkräfte konnten dem Opfer nicht zu Hilfe eilen: sie hatten keine entsprechende Schutzkleidung mit.
Erst nach 50 Minuten gelang es den Rettern, der Frau zu helfen. Die 87-Jährige wurde ins Spital gebracht, starb aber nur 24 Stunden später. Die tödliche Hornissenattacke ereignete sich den Angaben zufolge bereits Mitte September, machte aber erst am Freitag in Japan Schlagzeilen.
Nach Angaben des japanischen Rundfunksenders NHK sterben in Japan jedes Jahr etwa 20 Menschen an Hornissenstichen. Die japanische Forstbehörde rät zum Schutz vor den gefährlichen Stichen, sich von Hornissennestern fernzuhalten, eine Schutzjacke zu tragen und ein Anti-Wespen-Spray bei sich zu tragen.
(isa)