Große Trauer

Kölner Karnevalist (58) nach Skiunfall verstorben

Ein 58-Jähriger verstarb vergangene Woche nach einem Skiunfall in der Schweiz. Es handelt sich beim Opfer um den Kölner Karnevalisten Pasquale Boeti.
20 Minuten
25.02.2025, 18:29

Am Donnerstag startet der Kölner Karneval. Wenige Tage davor teilt die Dorfgemeinschaft Greesberger Esch eine traurige Nachricht: "Wir haben die Jungfrau unseres Dreigestirns, Pasquale Boeti, verloren", heißt es in einer Mitteilung auf der Website.

Der 58-Jährige ist das Unfallopfer, welches in der Nacht auf Mittwoch vor einer Woche im Bündner Kantonsspital nach einem schweren Skiunfall verstorben ist. Die verbleibenden Mitglieder des Dreigestirns von Esch, Prinz Michael und Bauer Irinus, wollen die Session ohne Boeti zu Ende bringen. "Wir sind überzeugt, dass dies auch in Pasquales Sinn gewesen wäre. Das wird sicher nicht leicht für die beiden und wir werden sie dabei nach Kräften unterstützen."

Einige Fragen noch offen

Am vergangenen Sonntag stand laut dem "Kölner Express" der erste Auftritt seiner zwei verbliebenen Mitstreiter nach der Schocknachricht an. "Es ist so schrecklich, das war eine ganz schwierige Situation", sagt die erste Vorsitzende Ursula Rändel. "Wir wussten gar nicht, wie wir die Gäste begrüßen sollen und wie diese Nachricht übermittelt werden kann. Zum Glück ist uns ein Pfarrer dabei zur Seite gesprungen."

Bis zum Karnevalsumzug müssen noch einige Fragen geklärt werden. "Wir werden nun überlegen, in welcher Form wir an ihn auf dem Prinzenwagen erinnern können. Eigentlich sollten auch seine beiden Töchter mit auf dem Wagen stehen", sagt die Vorsitzende. "Wir stehen vor einer schwierigen Situation. Aber wie so oft im Leben muss es irgendwie weitergehen."

Boeti sei von den Eschern ins Herz geschlossen worden und habe als Jungfrau Pasqualina "Frohsinn und Spaß vermittelt".

Skiunfall in Arosa

Pasquale Boeti ist am vergangenen Dienstag bei einem schweren Sturz im Skigebiet Arosa in der Schweiz schwer verletzt worden. Er fuhr auf eine Querung mit einem Fußgängerweg zu und verlor die Kontrolle. Er stürzte daraufhin ohne Fremdeinwirkung.

Drittpersonen leisteten dem schwer verletzten 58-Jährigen Erste Hilfe und alarmierten die Rettungskräfte. In der Nacht auf Mittwoch verstarb Boeti im Kantonsspital Graubünden. Der genaue Unfallhergang wird von der Kapo Graubünden in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft abgeklärt.

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