Nach der 1:3-Pleite in der Conference League bei Omonia Nikosia organisierte Lukas Grgic am Freitag einen Mannschaftsabend in einem Wiener Lokal. Von dort zog Burgstaller in die Innenstadt weiter, feierte bis in die Morgenstunden.
Die Karriere von Guido Burgstaller
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In den frühen Morgenstunden des 14. Dezember 2024 wurde Burgstaller vor einem Wiener Nachtlokal von einem zunächst unbekannten Täter brutal niedergeschlagen und erlitt unter anderem einen Schädelbasisbruch. Die schweren Verletzungen markierten womöglich das verfrühte Karriereende.
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In 26 Länderspielen erzielte Burgstaller zwei Teamtreffer. Sein letzter Auftritt in Rot-Weiß-Rot: Im Oktober 2023 berief ihn Teamchef Ralf Rangnick aufgrund einer Verletzungsmisere für die EM-Quali ein. Beim Kurzeinsatz gegen Aserbaidschan (1:0) sah der Kärntner acht Minuten nach seiner Einwechslung in der Schlussphase Gelbrot.
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Die Karriere von Rapid-Ikone und Ex-ÖFB-Teamspieler Guido Burgstaller. Bei einer brutalen Attacke erlitt der Kärntner im Dezember 2024 einen Schädelbasisbruch – womöglich das Ende einer illustren Karriere. Hier seine Stationen im Überblick.
Gepa, Imago
Die Anfänge: Der Villacher erarbeitete sich über die Akademie Kärnten beim damaligen Zweitligisten FC Kärnten den ersten Profivertrag. 2008 folgte der Wechsel zum FC Magna nach Wiener Neustadt.
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Bei den Niederösterreichern erlebte er in drei Jahren einen steilen sportlichen Aufstieg, spielte sich mit 13 Toren und 14 Assists in 89 Pflichtspielen in den Notizblock des Rekordmeisters Rapid.
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Der Kärntner stürmte drei Jahre in Hütteldorf, reifte bei Rapid zum Nationalspieler. 2012 gab Burgstaller sein ÖFB-Debüt unter Teamchef Marcel Koller.
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2014 folgte er dem Lockruf aus dem Ausland. Burgstaller wechselte in die walisische Hauptstadt Cardiff. Seine Zeit auf der Insel sollte sich als sportliches Missverständnis erweisen. Nach nur fünf Spielen und einem einzigen Tor wechselte er nach Deutschland.
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Beim FC Nürnberg schlug er dann voll ein, läutete eine erfolgreiche Zeit als Deutschland-Legionär ein. Ein Bild mit Symbol-Charakter: Burgstaller beim Torjubel mit Landsmann und ÖFB-Kollege Alessandro Schöpf.
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2017 warb ihn der deutsche Kult-Klub Schalke nach zwei Jahren bei Nürnberg ab. Für die Glubberer hatte er 34 Volltreffer in 70 Spielen gelandet. Auch in Gelsenkirchen netzte Burgstaller stolze 32 Mal in 119 Auftritten.
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Zwischen 2020 und 2022 stand der als harter Arbeiter bekannte Angreifer bei einem weiteren Kult-Klub unter Vertrag: dem FC St. Pauli.
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Rapid holte den "verlorenen Sohn" im Herbst der Karriere zu seinem Herzensverein zurück. Als Kapitän avancierte der Routinier in einer für den Klub schwierigen Phase zur offensiven Lebensversicherung, war in seinem ersten Jahr zurück in Wien absoluter Top-Torjäger. Vor der Saison 2024/25, die er vorab als seine letzte ankündigte, zog er sich auch aufgrund von häufiger auftretenden Wehwehchen in die zweite Reihe zurück, übergab die Kapitänsbinde an Matthias Seidl.
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In den frühen Morgenstunden des 14. Dezember 2024 wurde Burgstaller vor einem Wiener Nachtlokal von einem zunächst unbekannten Täter brutal niedergeschlagen und erlitt unter anderem einen Schädelbasisbruch. Die schweren Verletzungen markierten womöglich das verfrühte Karriereende.
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In 26 Länderspielen erzielte Burgstaller zwei Teamtreffer. Sein letzter Auftritt in Rot-Weiß-Rot: Im Oktober 2023 berief ihn Teamchef Ralf Rangnick aufgrund einer Verletzungsmisere für die EM-Quali ein. Beim Kurzeinsatz gegen Aserbaidschan (1:0) sah der Kärntner acht Minuten nach seiner Einwechslung in der Schlussphase Gelbrot.
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Die Karriere von Rapid-Ikone und Ex-ÖFB-Teamspieler Guido Burgstaller. Bei einer brutalen Attacke erlitt der Kärntner im Dezember 2024 einen Schädelbasisbruch – womöglich das Ende einer illustren Karriere. Hier seine Stationen im Überblick.
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Die Anfänge: Der Villacher erarbeitete sich über die Akademie Kärnten beim damaligen Zweitligisten FC Kärnten den ersten Profivertrag. 2008 folgte der Wechsel zum FC Magna nach Wiener Neustadt.
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Um fünf Uhr in der Früh wurde der 35-Jährige noch in der Diskothek Volksgarten an der Bar gesehen. Eine knappe Stunde später kam es außerhalb des Clubs beim Heldenplatz zu einem Streitgespräch mit einem bisher Unbekannten. Dieser streckte Burgstaller im Anschluss vor Zeugen brutal nieder. Um sechs Uhr ging bei der Berufsrettung der Notruf ein. Als die Sanitäter eintrafen, war der Rapid-Stürmer schwer verletzt, aber ansprechbar. Burgstaller wurde mit Blaulicht in das AKH gebracht. Dort die böse Diagnose: Schädelbasisbruch.
Der flüchtige Täter wird von der Polizei gesucht. Auf einen Fan-Hintergrund mit Lokalrivale Austria deutet derzeit nichts hin. Wie "Heute" erfuhr, soll Burgstaller mit einer Begleitung im Lokal gewesen und danach Opfer eines Eifersuchtsvorfalls geworden sein.
Der 26-fache Teamspieler konnte noch keine Angaben machen, befindet sich aktuell und in den nächsten Tagen in Spitalsbehandlung. Nach einer ersten kritischen Nacht ist er auf dem Weg der Besserung, verschickt schon SMS.
Seine Karriere als Fußballer dürfte aber vorzeitig vorbei sein. Burgstaller hat bei Rapid noch einen Vertrag bis Sommer 2025, wollte dann aufhören. "Er wird seinen Beruf mehrere Monate nicht ausüben können", teilte Rapid mit.
Die Klubs reagierten betroffen. "Was für eine abscheuliche Tat. Wir sind in Gedanken bei dir, Burgi", schrieb Ex-Verein Schalke. "Gute Besserung, Guido", wünscht Sturm Graz. Und die Austria richtete "alles erdenklich Gute und eine vollständige Genesung" aus.
Ohne Burgstaller trifft Rapid am Donnerstag (21 Uhr) im Conference-League-Showdown daheim auf Kopenhagen. Mit einem Sieg ist das Achtelfinale fix.
Autoren: Klaus Pfeiffer, Maxim Zdziarski
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