Am Sonntagvormittag trat die britische Königin ihre letzte Reise an. Sie wurde von ihrer Sommerresidenz Schloss Balmoral per Leichenwagen nach Edinburgh gebracht. Millionen Menschen konnten das im Fernsehen live mitverfolgen.
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Ein Detail sorgte dabei für Ärger: Das Beerdigungsinstitut hatte seinen Firmennamen auf einem Aufkleber am Fenster des Wagens kleben lassen. Zahlreiche Briten ärgerten sich im Netz darüber. Schließlich sollte die Queen im Mittelpunkt stehen und nicht das Unternehmen. "Das sind traurige Zeiten, wenn der Bestattungsunternehmer stundenlang kostenlose Werbung bekommt. Ihr solltet euch schämen", wütet ein Twitter-Nutzer.
Das Unternehmen konnte jedenfalls davon profitieren. Laut "Page Six" brach die Website aufgrund der hohen Anfrage an dem Tag sogar zusammen. Der Grund: zu viele Zugriffe.
Der Leichenwagen stammt ursprünglich aus der Werkstatt eines deutschen Traditionsunternehmens. Vor Jahren wurde dieser an das Bestattungsunternehmen William Purves nach Schottland verkauft. Laut "Bild" zahlte die Firma knapp 150.000 Euro dafür.