Vom Rap-Millionär zum Marketing-Minijobber? Arafat Abou-Chaker (48, mutmaßlich einer der führenden Köpfe des Abou-Chaker-Clans) will dem Gericht jetzt weismachen, dass er nur 560 Euro im Monat verdient – und das mit "Kundenaquise und Werbung". Ja, richtig gelesen: 560 Euro. Kein Zahlendreher. Kein Scherz.
Dabei geht es um eine Tonaufnahme aus dem Jahr 2020, bei der Arafat ein Gespräch mit Ex-Buddy Bushido (u.a. bei einer Immobilienbesichtigung) heimlich mitgeschnitten haben soll. Folge: Ein Strafbefehl – wegen Verletzung der Vertraulichkeit – über 54.000 Euro.
Doch Arafat wehrt sich. Nicht gegen die Strafe selbst, sondern gegen die Höhe. Die wurde nämlich auf Basis eines monatlichen Nettoeinkommens von 13.500 Euro berechnet. Laut seinen Anwälten völlig daneben – denn ihr Mandant habe nicht mal 600 Euro im Monat zur Verfügung. Und damit wäre die Strafe rein rechnerisch gleich mal vier Monatsgehälter zu viel.
Jetzt läuft der Neben-Prozess: Was verdient Arafat wirklich? Das klärt aktuell das Landgericht Berlin. Dort sollen die echten Zahlen auf den Tisch – und ob der Clan-nahe Ex-Manager wirklich am Existenzminimum kratzt, oder nur gut gerechnet hat.
Fazit: Wenn Arafat wirklich nur 560 Euro im Monat macht, wäre das wohl Deutschraps sparsamstes Comeback.