Polizisten wurden am Montag gegen 14.30 Uhr in die Langobardenstraße im 22. Bezirk wegen einer Person mit Stichwunden alarmiert. Am Einsatzort wurde im Stiegenhaus eine 44-jährige Frau mit Stichwunden im Bein- und Oberkörperbereich aufgefunden. Vor Ort gab die Frau an, in ihrer Wohnung von ihrem Ex-Freund mit einem Messer attackiert worden zu sein, berichtet die Polizei in einer Aussendung.
Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Polizisten den 46-jährigen Mann reglos auf. Auch er wies Stichwunden im Bein- und Oberkörperbereich auf. Die Funkwagenbesetzung und in weiterer Folge die Einsatzkräfte der Wiener Berufsrettung begannen mit der Reanimation. Er wurde in ein Spital gebracht, wo er schließlich verstarb. Die 44-Jährige wurde vor Ort ebenfalls notfallmedizinisch versorgt und in ein Spital gebracht. Derzeit besteht keine Lebensgefahr.
Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Nord, Ermittlungsbereich Leib/Leben, hat die Ermittlungen übernommen. Der Tathergang und auch das mögliche Motiv sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Die 44-Jährige konnte noch nicht einvernommen werden. Die Tatwaffe wurde sichergestellt.