Mit zwei Toren lag das kroatische Nationalteam gegen Tschechien in Front, die Tschechen hatten 75 Minuten keine einzige Torchance. Doch innerhalb der letzten Viertelstunde holte die Vrba-Elf den Zwei-Tore-Rückstand auf. Auch dank eines Elfers in der Nachspielzeit.
Mit zwei Toren lag das kroatische Nationalteam gegen Tschechien in Front, die Tschechen hatten 75 Minuten keine einzige Torchance. Doch innerhalb der letzten Viertelstunde holte die Vrba-Elf den Zwei-Tore-Rückstand auf. Auch dank eines Elfers in der Nachspielzeit.
In Saint Etienne ließen die Kroaten vom Anpfiff an gegen defensiv eingestellte Tschechen keinen Zweifel über den Ausgang der Partie aufkommen. In der achten Minute fehlte Badelj beim Abschluss noch ein Meter, zwölf Minuten später war Mandzukic zu überrascht, nach einem Patzer des routinierten tschechischen Schlussmanns Petr Cech noch an den Ball zu kommen. Eine Minute darauf haute Rakitic drüber.
Doch die Sturmläufe des kroatischen Teams machten sich in der 37. Minute bezahlt. Nach Badelj-Zuspiel traf Perisic aus 15 Metern ins Tor. Von den mehr als enttäuschenden Tschechen war im ersten Durchgang offensiv keine Torgefahr ausgegangen.
Tschechien gelingt später Ausgleich
Nach dem Seitenwechsel zog sich die Cacic-Elf zurück, überließ den harmlosen Tschechen das Spiel. Das brachte Kontermöglichkeiten wie in der 60. Minute. Brozovic fing einen Hubnik-Pass im Mittelfeld ab, setzte Rakitic ein, der Cech mit einem Heber keine Abwehrchance ließ. Keine sechs Minuten später rettete der tschechische Keeper bei einem starken Mandzukic-Querpass vor dem freien Brozovic.
Doch wie aus dem Nichts kamen die Tschechen noch einmal heran. Der eingewechselte Milan Skoda versenkte in der 76. Minute eine Rosicky-Maßflanke per Kopf im Tor. In der Schlussphase folgten unfassbare Szenen. Kroatische Fans warfen Leuchtraketen und Bengalen aus Spielfeld. In der 93. Minute folgte dann die Sensation. Vida spielte den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand. den fälligen Strafstoß versenkte Necid zum späten Ausgleich.