Wintersport

Jetzt doch! Russen von Paralympics ausgeschlossen

Rückzieher in Peking: Sportler aus Belarus und Russland dürfen nun doch nicht an den Winter-Paralympics teilnehmen.

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Nach den Olympischen Winterspielen steigen in Peking nun die Paralympics.
Nach den Olympischen Winterspielen steigen in Peking nun die Paralympics.
Bild: AP

Russland und Belarus dürfen wegen des Ukraine-Krieges nun doch nicht an den am Freitag beginnenden Winter-Paralympics in Peking teilnehmen. Das gab das Internationale Paralympische Komitee (IPC) am Donnerstag bekannt und revidierte damit seine Entscheidung vom Vortag.

Erst am Mittwoch hatte das Komitee verkündet, dass die Athleten der beiden Nationen unter neutraler Flagge an den Bewerben teilnehmen dürfen, nicht für die kriegerischen Handlungen ihrer Heimatländer bestraft werden sollen. Die 180-Grad-Wende sorgt nun neuerlich für Aufsehen.

Hintergrund: Russland startete am vergangenen Donnerstag seinen Angriffskrieg auf die Ukraine. Die Invasion kostete schon tausenden Menschen, darunter auch zahlreiche Zivilisten, das Leben, schockiert die Welt. Der Westen reagiert mit wirtschaftlichen Sanktionen gegen das Regime des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Im Sport kommt es zu einer Welle an Absagen russischer Events. Russische Verbände und Klubs werden reihenweise von Veranstaltungen ausgeschlossen. 

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