Dass Deutschrockerin Jennifer Weist, Frontfrau von Jennifer Rostock, sich des öfteren beim Tätowierer unter die Nadel legt ist ja kein Geheimnis. Wie flächendeckend die Tattoos ihren Körper verzieren, zeigt sie im neuen Musikvideo "Hengstin". Der Song ist eine Hymne für weibliche Selbstverwirklichung und gegen Sexismus.
Dass Deutschrockerin Jennifer Weist, Frontfrau von Jennifer Rostock, sich des öfteren beim Tätowierer unter die Nadel legt ist ja kein Geheimnis. Wie flächendeckend die Tattoos ihren Körper verzieren, zeigt sie im neuen Musikvideo "Hengstin". Der Song ist eine Hymne für weibliche Selbstverwirklichung und gegen Sexismus.
Im Text des Tracks nimmt sich Weist wie gewohnt kein Blatt vor den Mund. "Wer hat dich in Ketten gelegt?" heißt es gleich in der ersten Zeile, "Ketten aus Silber und Gold. Hast du das Silber gewählt? Hast du das selber gewollt? Bleibst du gefällig, damit du jedem gefällst? Die Waffen einer Frau richten sich gegen sie selbst."
Zahmer werden die Lyrics im Verlauf des Songs nicht. Es regnet Kritik für Chauvinisten und Herrenwitze; die Abkürzung VIP steht bei Jennifer Rostock für "Very Important Penis". Blickfang im Video "Hengstin" ist Jennifer Weists Tattoo-übersäter Körper, den sie gekonnt in Szene setzt - aufreizend, aggressiv und durchaus passend zum Thema Selbstbestimmung. (Böse Zungen werden behaupten, dass wohl auch ein bisschen Marketingstrategie dahintersteckt.)
Darüber hinaus zeigt sich die Jennifer-Rostock-Frontfrau auch als weiblicher Zentaur. Zwischen Hiphop-Tanzeinlagen und Nacktszenen werden zudem einige deutsche Damen ins Rampenlicht gerückt. Nicht unbedingt Promis, aber in jedem Fall starke Frauen mit Vorbildwirkung. Bei diesen bedankte sich Jennifer Weist auch noch via Facebook:
Der Song "Hengstin" stammt von der neuen Jennifer-Rostock-Platte "genau in diesem Ton", die seit September 2016 im Handel erhältlich ist.