Der 32-jährige James Otterbine wird laut "Fox News" beschuldigt, eine Frau, die er vor rund zwei Monaten im Internet kennengelernt hatte, missbraucht zu haben. Die beiden hatten über mehrere Wochen Kontakt im Netz gepflegt, bevor Otterbine seiner Bekanntschaft ein Flugticket zu sich nach Oklahoma geschenkt hatte.
Anfang der Woche wählte die Frau den Notruf der Polizei. Sie sei gefangen gehalten und gefoltert worden. Der 32-Jährige, der bis vor Kurzem noch selbst für die Polizei gearbeitet hatte, wurde festgenommen. Er wird wegen Freiheitsentzugs und häuslicher Gewalt angeklagt.
Otterbine soll sein Opfer mit Handschellen an einen Stuhl gefesselt haben. Nach Angaben der Frau sei der Ex-Polizist in den letzten Wochen zunehmend gewalttätig geworden, habe ihr während eines Streits den Mund zugeklebt. Einmal habe er sie zudem in den dunklen Keller gesperrt und gedroht, sie und sich selbst zu töten.
Widersprüchliche Darstellungen
Der 32-Jährige stellt die Lage anders dar. Er behauptete im Verhör, dass die Gewalttaten "einvernehmlich" passierten, sein Opfer auf "harten Sex" stand. Er gab auch zu, dass sein zehnjähriger Sohn zum Teil Beobachter der grausamen Szenen war.
"Als mich die Ermittler über die Details informierten, die diese arme Frau durchmachen musste, war ich absolut beschämt, aber froh, dass sie überlebt hatte", so der zuständige Sheriff.
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(red)