Die Innsbrucker Justizanstalt beherbergt zurzeit nicht nur Straftäter, auch kleine Nagetiere dürften sich im Gefängnis breit gemacht haben. Laut einem Bericht der "Krone" soll sich die Mäusepopulation vom Einsatzmittelraum über das Wachzimmer bis in die Bereitschaftsräume erstrecken. In einem Schreiben, welches der Zeitung vorliegt, heißt es, dass bereits Kammerjäger beauftragt wurden und in einem vorgegebenen Zeitabstand Giftköder auslegen.
Manche Personen dürften sich an den Nagern allerdings nicht stören, sie sollen die Tiere sogar bewusst füttern. Dadurch hätten Köderboxen ihren Reiz verloren und die Plage würde sich weiter ausbreiten. Die Justizanstalt kämpft darum, das Problem in den Griff zu bekommen. Man habe die Mitarbeiter ermahnt, das Füttern der Mäuse und die Zerstörung der Fallen zu unterlassen.