Wohnen
Lüften im Winter? So machst du es richtig
Um im Winter richtig und energiesparend zu lüften gibt es einige Regeln die du befolgen solltest.
Im Sommer machst du ohne weitere Bedenken das Fenster auf und lässt die angenehme Brise herein, die dich mit frischer Luft versorgt. Während der kalten Wintermonate schaut es mit dem Lüften aber ein bisschen anders aus. Die eingeschaltete Heizung wird meistens ignoriert, wenn es wieder Zeit für frische Luft ist, doch wenn draußen niedrige Temperaturen herrschen, solltest du an Energie und Kontostand denken.
Während deine Heizung noch kräftig Wärme abgibt, solltest du kein Fenster öffnen. Heizgeräte sind generell komplett auszuschalten, solange man lüftet, da hier wertvolle und teure Energie verschwendet wird.
Richtiges Lüften sieht im Winter so aus
Die Heizung niedriger schalten und das Fenster kippen anstatt es weit offen zu halten rettet deine Situation auch nicht. Deine Energiekosten können nur dann sinken, wenn du während dem Lüften die Heizung völlig ausschaltest. Thermostate haben nämlich die Eigenschaft, dass sie den Temperaturunterschied im Innenraum ausgleichen müssen. Sollte dein Fenster also offen sein, heizt du mehr oder weniger nach draußen und die Heizkörper geben Vollgas.
Natürlich könntest du dein Fenster einfach rund um die Uhr geschlossen halten, aber auch während der kalten Saison besteht die Gefahr, dass sich in deinen Wohnräumen Schimmel bilden könnte. Im Winter kann es nämlich dazu kommen, dass in deinen vier Wänden viel Feuchtigkeit gespeichert wird. Wenn du nachts heftig ins Schwitzen kommst und Wasser ausschüttest landet dieses nicht nur auf deiner Bettdecke oder Matratze, die Feuchtigkeit gelangt auch in die Raumluft. Somit erwärmt sich auch Frischluft wesentlich schneller als abgestandene.