Ob die UNO-Klimakonferenz in Glasgow Anfang November der Umwelt tatsächlich viel bringen wird, ist umstritten. Doch wer in der schottischen Großstadt eine Wohnung oder ein Haus übrig hat, zählt definitiv zu den Gewinnern: Da die Zahl der Hotelzimmer für den Zeitraum begrenzt ist, schießen die Preise auf den Vermietungsportalen in unglaubliche Höhen.
Für die 12 Tage der Konferenz müssen mittlerweile fünfstellige Beträge bezahlt werden, selbst wenn man ein unscheinbares Reihenhaus in einem Außenbezirk nimmt. Am teuersten ist eine Luxuswohnung mit zwei Schlafzimmern und vier Badezimmern nahe dem Konferenzzentrum um 121.359 Euro – also 8.648 Euro pro Tag. Dafür gibt es auch einen Billardtisch und einen Kaffeevollautomaten.