Um sie wieder zu vereinigen

Geiss will tote Eltern zu Edelsteinen verarbeiten

Mehrere Firmen bieten an, aus der Asche von Verstorbenen Diamanten zu pressen. Millionärsgattin Carmen Geiss nutzt ein Angebot für ihre toten Eltern.
20 Minuten
24.02.2025, 09:32

Carmen Geiss (59) zeigt sich in der neuen Folge von "Die Geissens" traurig und nachdenklich. Im Familienurlaub in Marrakesch muss sie an ihre verstorbenen Eltern denken, als sie im "Jardin Majorelle" erfährt, dass dort die Asche von Yves Saint Laurent verstreut wurde. Ihr kommt der letzte Wunsch ihrer Mutter in den Sinn: wieder mit ihrem Vater vereint zu sein.

Diesen Wunsch möchte die Millionärsgattin ihren Eltern erfüllen. "Ich will meine Mutter und meinen Vater wieder vereinigen – in zwei Edelsteinen. Die lasse ich mir in der Schweiz machen und die kommen dann in den Tresor und dann sind meine Eltern immer für meine Kinder und für mich verfügbar", sagt sie in der Reality-Show.

Schweizer Firmen machen Asche zu Edelsteinen

Es gibt gleich mehrere Schweizer Firmen, die ein solches Angebot haben. Das Schweizer Unternehmen Lonité mit Sitz in Horgen verwandelt Haare oder Kremationsasche in Diamanten. Genauso bietet auch die Firma Schweizer Naturbestattung Edelsteinbestattungen an. "Man kann es an sich tragen als Amulett oder als Ring oder als Armband", sagte Carmen dazu.

"Generationensteine werden ab 0.25 Karat und zu einem erschwinglichen Preis angeboten", heißt es. Auch bei Algordanza kann man sich einen anfertigen lassen und sogar die Form des Diamanten bestimmen. Der Preis lässt sich nicht verallgemeinern und muss mittels eines Formulars abgerufen werden.

Carmen Geiss war ihren Eltern nahe

Die 59-Jährige stand ihren verstorbenen Eltern sehr nahe, wie sie in mehreren Interviews mit verschiedenen Medien verriet. Ihre Mutter starb am 13. Februar 2022 an Altersschwäche, nachdem deren Ehemann Heinz bereits 2007 dem Lungenkrebs erlegen war. Noch heute hat sie die Asche der beiden immer in ihrer Nähe. "Meine Eltern stehen bei uns in Monaco auf dem Kamin. In zwei Urnen", so Geiss zu "Bild".

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