Ein Screenshot einer Live-Übertragung einer Parlamentsdebatte, ausgestrahlt auf ORF III, sorgt zur Zeit für viele Lacher in den Sozialen Netzwerken. Beate Hartinger-Klein wird per Insert als "Gesundheitsministerin" bezeichnet.
Die Anführungszeichen verstoßen natürlich gegen die journalistischen Grundsätze. Ein Richter könnte den ORF dafür eventuell sogar belangen.
ORF findet Anführungszeichen nicht zum Lachen
Einen Tag nach dem Aufkommen des Postings meldet sich nun der Österreichische Rundfunk selbst zu Wort. Auch am Küniglberg findet man das Bild alles andere als komisch. In einer Aussendung von Freitag stellt er das viral gewordene Bild richtig.
"Die insertierte Berufsbezeichnung Gesundheitsministerin wurde nachträglich unter Anführungszeichen gesetzt. ORF III Kultur und Information hält fest, dass die am 22. März ausgestrahlten Bilder der Live-Übertragung zu keinem Zeitpunkt ein Insert dieser Art trugen. Bundesministerin Hartinger-Klein wurde seitens ORF III korrekt als Gesundheitsministerin, ohne weitere Zusatzsymbole und Anführungszeichen, bezeichnet. Bei dem im Internet verbreiteten Screenshot handelt es sich offenbar um eine manipulative Fälschung."
Der ORF droht dem Schuldigen mit rechtlichen Konsequenzen.
(lam)