Keine Starts, keine Landungen, keine Abfertigungen – der Flughafen Frankfurt stand am Donnerstagnachmittag still. Wegen eines heftigen Gewitters mussten alle Maschinen am Boden bleiben. Die sogenannte "Nullsteuerung" war eingetreten.
Rund 20 Minuten lang gab es am Nachmittag keine Abflüge oder Ankünfte in Frankfurt. Flugreisende wurden dazu aufgerufen, den aktuellen Status ihres Fluges zu verfolgen.
Die Flugzeuge blieben in der Luft, bis das Gewitter vorbeigezogen sei. Dies sei das normale Vorgehen bei solchen Wetterlagen, sagte ein Flughafen-Sprecher. Auch die Bodenabfertigung sei vorübergehend eingestellt worden wegen Blitzschlaggefahr auf dem Vorfeld. Es könne in der Folge zu Ausfällen von Flügen kommen, hieß es zunächst.
Knapp 20 Minuten später kam dann die Entwarnung. Der Betrieb wurde wieder aufgenommen. Wie der Flughafen unter anderem über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, seien kleinere Verzögerungen zu erwarten.
Polizeieinsatz am Dienstag
Erst am Dienstag war es wegen eines Polizeieinsatzes im Terminal 1 des Flughafens zu Verzögerungen im Flugverkehr gekommen. Eine französische Urlauberfamilie war trotz Sprengstoffalarms in den Sicherheitsbereich gelassen worden. Erst nach drei Stunden konnte Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich um falschen Alarm. Die vierköpfige Familie konnte ihre Reise kurz darauf fortsetzen.
(red)