Nachforderung für zwei Jahre

Familienvater übersieht Bescheid – soll 7.300 € zahlen

7.300 Euro Steuernachforderung sollte ein Kärntner für die Jahre 2021 und 2022 bezahlen. Er wandte sich an die Steuerexperten der Arbeiterkammer.
André Wilding
01.04.2025, 21:55

Der Vater von zwei Kindern erhielt eine unerwartete Steuernachforderung in Höhe von 7.300 Euro. Der Bescheid wurde ihm elektronisch zugestellt, doch leider hatte er diesen übersehen. Das Finanzamt leitete in weiterer Folge sogar eine Gehaltspfändung ein.

Beschwerde eingereicht

In dieser schwierigen Situation wandte sich der Facharbeiter an die Steuerexperten der Arbeiterkammer Kärnten. "Im ersten Schritt konnten wir die Gehaltspfändung erfolgreich verhindern", berichtet AK-Steuerexpertin Gabriele Ettinger am Dienstag in einer Aussendung.

Und weiter: "Darüber hinaus reichten wir eine Beschwerde ein, in der wir verschiedene steuerliche Aspekte wie etwa den Familienbonus plus, das Pendlerpauschale, den Pendlereuro sowie die Werbungskosten für den Arbeiter geltend machten."

"Auf Abschreibposten nicht vergessen"

Dank der Richtigstellung der Arbeitnehmerveranlagungen erhielt der Vater zweier Kinder schließlich anstelle der hohen Nachforderung eine Rückerstattung vom Finanzamt in Höhe von rund 4.500 Euro.

AK-Präsident Goach stellt am Dienstag klar: "Wer den Steuerausgleich selbst macht, darf auf die wichtigen Abschreibposten nicht vergessen. Unser Steuerteam steht Ihnen bei Fragen gerne zur Seite."

Steuerhotline der Arbeiterkammer Kärnten: 050 477-3002

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