Verdacht auf Brandstiftung

Extreme Waldbrände: 860.000 sollen Häuser verlassen

Hohe Temperaturen um die 40 Grad, starke Winde – die Chile-Waldbrände weiten sich aus. Angaben zu den Schäden machte die Regierung bisher nicht.
Newsdesk Heute
10.02.2025, 11:43

Chile brennt. Am Sonntag rief die Staatsspitze zur Evakuierung der südlichen Region La Araucanía, aufgrund der anhaltenden Waldbrände auf. Berichten zufolge hofft die Regierung darauf, damit mehr als 860.000 Personen vor den Flammen zu schützen.

Die Regierung machte gegenüber der "Associated Press" bisher keine Angaben zu den Schäden, oder der Anzahl evakuierter Personen. Behörden bestätigten bisher den Tod einer 84-jährigen Frau, die evakuiert wurde, doch dann nachhause zurückkehrte, berichtete "CBS News".

Klimawandel und Verdacht auf Brandstiftung

Temperaturen von über 40 Grad Celsius am vergangenen Wochenende verbesserten die Bedingungen für eine weitere Ausbreitung der Brände. "Diese Temperaturen sind ganz und gar nicht normal, sie liegen über den normalen Werten. Leider scheinen sie mit dem Klimawandel immer häufiger aufzutreten", erklärte ein Meteorologe beim chilenischen Wetterdienst, Andres Moncada, gegenüber der Nachrichtenagentur "Reuters".

Die Region südlich der Hauptstadt Santiago ist derzeit  mit einer Welle von Bränden konfrontiert, die aus hohen Temperaturen, starken Winden und Dürre resultieren. Chiles Präsident Gabriel Boric äußerte kürzlich, manche Brände seinen "vorsätzlich" gelegt worden und ließ eine Untersuchung einleiten – die Polizei soll inzwischen fünf Personen festgenommen haben.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 10.02.2025, 11:55, 10.02.2025, 11:43
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