Sport

Elfer-Irrsinn! Neun Spieler in Folge verschießen

Heute Redaktion
13.09.2021, 14:37

Im japanischen Supercup sieht Ex-Austria-Trainer Thorsten Fink Unfassbares: Gleich neun Spielern versagen in Serie die Nerven. Doch am Ende jubelt er mit Andres Iniesta.

3:3 steht es im japanischen Supercup zwischen Vissel Kobe und den Yokohama F. Marinos nach 90 Minuten, es geht direkt ins Elfmeterschießen – und dann beginnt die irre Show. Nachdem die ersten vier Schützen – darunter Kobes Starspieler Andres Iniesta – treffen, passiert das Unfassbare: Die nächsten neun Schützen bringen den Ball nicht im Tor unter.

Edigar Junios Schuss wird von Vissel-Torhüter Hiroki Iikura an den Pfosten gelenkt. Im Gegenzug hämmert auch Keijiro Ogawa seinen Elfmeter gegen den Pfosten. Dann ist Kota Mizunuma an der Reihe. Er schießt den Ball in den japanischen Nachthimmel. Daigo Nishis Ball wird gehalten – wie auch vier der nächsten fünf vergeblichen Versuche.

Zum Helden wird letztlich Kobes Hotaru Yamaguchi, der sich von seinen nervösen Mit- und Gegenspielern nicht anstecken lässt und zum Siegtreffer einnetzt.

Fink freut sich

Dass das Elfmeterschießen so endet, ahnte während der Partie wohl keiner der Spieler. Auch wenn ihnen schon während des Spiels das bescheidene Niveau der Partie bewusst gewesen sein dürfte. Sinnbild dafür ist Kobes Treffer zum 2:1: Nach einem einem katastrophalen Missverständnis in der Marinos-Abwehr muss Kyogo Furuhashi nur noch einschieben.

Dem ehemaligen Austria-Trainer Thorsten Fink wird das alles egal sein. Schließlich holt er mit Vissel Kobe nach dem Triumph im Cup den nächsten Titel und darf mit Iniesta den Pokal in die Höhe stemmen.

Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen