Die 1,1-Millionen-Stadt im Donezk-Becken ist das Zentrum des ukrainischen Kohlereviers und Heimat des Stabhochsprung-Weltrekordlers Sergej Bubka. In Donezk steigt ein Viertelfinal- und ein Halbfinalspiel.
Das Stadtbild ist geprägt von der Industrie, die Stahl- und Kohleproduktion ist auch heute noch das Fundament Donezks. Die Stadt wurde einst von der UNESCO als sauberste Industriestadt der Welt eingestuft. Donezk ist Schauplatz von fünf EM-Spielen, darunter ein Viertelfinale und ein Halbfinale.
Keine Probleme gab es hingegen beim Heimstadion von Schachtjor Donezk, dessen Kosten von 320 Mio. Euro von Clubchef Rinat Achmetow übernommen wurden. Merkmale der im August 2009 eröffneten Arena sind unter anderem eine Infrarot-Heizung und eine beleuchtete Außenseite.
Vor dem Stadion, in dem drei Gruppenspiele, ein Viertelfinale und ein Semifinale ausgetragen werden, befindet sich ein "schwimmender" Granit-Fußball, der auf einem hauchdünnen Wasserfilm gleitet und 28 Tonnen schwer ist.
Name in der Landessprache: Donets’k
Einwohner: 1,1 Millionen
Besonderheit: Industriestadt
Stadion:Donbass Arena
Stadioneröffnung: 29. August 2009
Stadionkapazität: 50.000 Plätze
EM-Plan: 3 Spiele der Gruppe D, ein Viertelfinale, ein Halbfinale