15 Menschen getötet
Attentäter laut FBI doch Einzeltäter – Poller fehlten
Neue Erkenntnisse zur Terrorfahrt: Die Bundespolizei geht nun doch von einem Einzeltäter aus. Zudem fehlten am Ort des Anschlags schützende Poller.
Der mutmaßliche Attentäter handelte nach neuen Erkenntnissen des FBI als Einzeltäter. "Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt nicht davon aus, dass außer Shamsud-Din Jabbar noch jemand anderes an diesem Anschlag beteiligt war", sagte der stellvertretende FBI-Direktor Christopher Raia am Donnerstag.
Am Tag zuvor hatte die US-Bundespolizei in ersten Stellungnahmen erklärt, sie gehe davon aus, dass Jabbar bei der tödlichen Auto-Attacke in der Neujahrsnacht nicht allein gehandelt habe.
Sicherheitslücke ausgenutzt
Bei der Todesfahrt in New Orleans mit 15 Toten hat der Täter eine Sicherheitslücke ausgenutzt: Es fehlten einem Medienbericht zufolge Poller, die den Pick-up-Truck des mutmaßlichen Islamisten am Neujahrsmorgen hätten aufhalten können. Der Mann habe ein Polizeiauto umfahren, das den Zugang stattdessen versperren sollte, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf Behördenangaben.
Das FBI stufte die Bluttat als Terrorakt ein. Mindestens 15 Menschen starben in der Silvesternacht, als ein Täter in Feiernde im beliebten Ausgehviertel French Quarter raste.
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