Wien

Anmeldung für Summer City Camps startet am 20. April 

Die Anmeldung für die Summer City Camps ging in den letzten Jahren oft schief. Heuer gibt es ein neues System. Doch auch dieses sorgt für Kritik. 
Heute Redaktion
19.04.2023, 14:27
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Viele Eltern werden in dem Sommerferien vor eine Herausforderung gestellt, was die Kinderbetreuung angeht. Für 60 Euro pro Woche kann man sein Kind für einen Platz anmelden, Geschwisterkinder werden für 30 Euro betreut. Die Plätze gelten als vergleichweise billig und sehr begehrt, im Vorjahr brach das System bei der Anmeldung zusammen. 

200.000 Euro für reibungslose Anmeldung investiert

"Die Stadt Wien hat die Plätze um mehr als 20 Prozent aufgestockt. Es wird über 30.000 Plätze in Wien geben. Und wir als BiM haben für den Anmeldeprozess hier investiert. Wir haben seit dem letzten Sommer das Anmeldeportal völlig neu aufgesetzt, um hier einfach mehr Stabilität und bessere Servicequalität zu gewährleisten“, so Mario Rieder, Geschäftsführer von "Bildung im Mittelpunkt" gegenüber "Wien heute".

Konkret wurden 200.000 Euro in neue Technik investiert, außerdem wurde zusätzliches Personal angestellt, um reibungslose Anmeldung zu gewährleisten.

1.000 Registrierungen bereits eingegangen.

Die Anmeldung findet heuer gestaffelt statt. Im ersten Anmeldefenster ab 20. April gilt für alle, die in der Schule einen Code erhalten haben. Alle anderen können sich dann ab 4. Mai anmelden. 

Die Eltern von sechs- bis zwölfjährigen Kindern in Ganztagesvolksschulen sollten bereits Briefe mit einem persönlichen Anmeldecode für den 20. April bekommen haben. Eine genaue Startuhrzeit gibt es nicht. Man kann sich aber jetzt schon registrieren und seine Daten eingeben. Dazu wird auch geraten, denn es sollen schon 1.000 Registrierungen eingegangen sein.

Grüne fordern niederschwelligen Zugang

Von den Grünen Wien kommt aber Kritik am neuen Anmeldesystem. Die beiden Bildungssprecher Julia Malle und Felix Stadler begrüßen zwar die Überarbeitung des Anmeldesystems, doch die neue Anmeldemodus durch die Codevergabe trägt nicht zur Fairness bei.

"Die Teilnahme von Kindern an Summer City Camps, deren Eltern sich keine teure Ferienbetreuung bzw. keine Nachhilfestunden leisten können, wäre im Sinne der Chancengerechtigkeit besonders wichtig und wünschenswert. Dort bekommen die die Kinder neben einem spannenden Freizeitprogramm auch Unterstützung in Schulfächern wie Mathe, Deutsch und Englisch”, so Malle und Stadler. Sie fordern einen niederschwelligen Zugang, zugunsten der Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit in der Stadt Wien. 

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