Von 7. März bis 9. Juni werden in der Albertina-Ausstellung "Leonardo - Dürer" die Werke von den Meistern der Renaissance gezeigt. Doch es ist nicht nur die Kunst von Leonardo da Vinci († 1519) und Albrecht Dürer († 1528) ausgestellt, sondern auch Arbeiten von Raffael, Tizian, Albrecht Altdorfer, Hans Baldung Grien, Hans Holbein.
Insgesamt werden 146 Werke gezeigt, 26 davon von da Vinci, 26 davon von Dürer. Für Generaldirektor Ralph Gleis (51) sind die beiden Künstler "die größten Namen in der Kunst überhaupt".
Die grafische Sammlung beinhaltet Zeichnungen auf farbigen Papier, sowie Skizzen und Studien des künstlerischen Werkprozesses. Insbesondere im deutschsprachigen Raum wurden Zeichnungen auf farbigem Grund für detailreiche Darstellungen religiöser oder mythologischer Themen genutzt.
Die Werke wurden von verschiedenen internationalen Museen, wie des Royal Collection Trust Windsor Castle, dem Louvre, dem Metropolitan Museum New York, den Uffizien in Florenz, dem Kupferstichkabinett Berlin, dem British Museum, zur Verfügung gestellt. Laut Gleis zeigt das, "wie international vernetzt die Albertina ist".
Im Zuge der Ausstellung lädt die Albertina erstmals zu einer Vernissage eigens für Kinder ein: "Im Sinne unseres Mottos der 'Albertina für alle' möchten wir uns speziell an unsere jüngsten Besucherinnen und Besucher wenden. Damit möchten wir verdeutlichen, wie wichtig uns die Jüngsten sind, die wir mit diesem speziellen Event für das Museum und die Kunst begeistern möchten", so Gleis. Die Kunstwerke "sprechen Kinder, sowie Erwachsene an", erklärt der Generaldirektor.