Ein folgenreicher Unfall mit Feuerwerkskörpern hat sich am heutigen Sonntag in Wien-Penzing ereignet. Unter bisher noch unbekannten Umständen hatte sich ein 13-Jähriger beim Zünden eines Böllers verletzt.
Der Teeanger erlitt schwerste Verletzungen im Gesicht und an den Armen, einzelne Finger sollen laut ersten Meldungen sogar abgetrennt worden sein. Der Schüler musste noch am Unfallort von Notarzt und Sanitätern der Berufs- und Flugrettung versorgt werden.
Mit dem ÖAMTC-Rettungshubschrauber Christophorus 9 wurde der Verletzte in den Schockraum des AKH gebracht. Nun ermittelt die Polizei und klärt die genaue Unfallursache.
Überhaupt verliefen die Tage rund um Silvester relativ blutig - es gab zahlreiche Unfälle mit Knallkörpern: In Nö starb ein Feuerwehrmann (23) durch eine Kugelbombe. Auch ein 21-Jähriger und ein 59-Jähriger wurden in NÖ schwer durch Böller verletzt, in Tirol zerfetzte sich ein 17-Jähriger das Gesicht.