Wildtiere

Ungewöhnlich viele: Diese Tiere beißen in die Zehen

An den Stränden von San Diego (Kalifornien, USA) kommt es derzeit häufig zu Bissvorfällen. Kleine Krustentiere verbeißen sich in Zehen und Füße.

Christine Kaltenecker
An den Stränden von San Diego (USA) kommt es zurzeit häufig zu Bissvorfällen.
An den Stränden von San Diego (USA) kommt es zurzeit häufig zu Bissvorfällen.
©CC BY-SA 3.0

Am 28. August berichtete der regionale Fernsehsender CBS8 aus dem kalifornischen San Diego, dass es momentan sehr häufig zu kleinen Bissvorfällen an den Stränden kommt. Schwimmende berichten von sogenannten "Mini-Haien" und blutigen Zehen und Füßen. Gemeint ist allerdings korrekterweise ein bestimmte Krebstierart (Excirolana chiltoni), die in großen Schwärmen einen ziemlich schmerzhaften Biss haben. 

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    Blutsauger

    Wie auch Mücken, saugen sie mit kleinen Zangen das Blut der Opfer und sind prinzipiell das ganze Jahr an der pazifischen Küste zu finden. Die Ursache für die momentane Zunahme der Häufigkeit ist allerdings unklar. Die Meeresasseln gibt es von 0,5 bis imposante 26 Zentimeter. Sie sind aber weder giftig noch gefährlich, auch wenn ein Biss ziemlich unangenehm sein kann.

    Die Wissenschaft geht von mehr als 10.000 verschiedene Arten im Meer und auch Süßwasser aus. Bereits 1993 kam es in der Nähe von Newport Beach (Kalifornien) ebenfalls zu einem starken Anstieg der kleinen Blutsauger, weshalb der Strand damals sogar größtenteils gemieden wurde.

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